Seehäfen & Seeschifffahrt

Bremische Häfen


Bremische Hafenzahlen 2013: Stabile Entwicklung bei Fahrzeugen, Rückgang bei Containern

Bremerhaven ist größter Autohafen Europas

26. Februar 2014

 

Stabile Entwicklung beim Umschlag von Fahrzeugen, Rückgänge bei Containern, konventionellem Stückgut und Massengut – das sind Ergebnisse aus der aktualisierten Umschlagstatistik der Hafengruppe Bremen/Bremerhaven für 2013, die der Bremer Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen veröffentlicht hat.

 

Während der Containerumschlag im zweitgrößten deutschen Hafen von 6,1 (2012) auf 5,8 Millionen TEU sank (minus 4,7 Prozent), hielt sich die Zahl der umgeschlagenen Fahrzeuge auf Vorjahresniveau. 2013 wurden an der Weser 2.178.720 Automobile umgeschlagen, nur 3.273 weniger als 2012. "Damit konnte sich Bremerhaven als größter Autohafen Europas einmal mehr gegen die Mitbewerber Zeebrugge und Emden behaupten", sagte Senator Martin Günthner.

 

Beim Gesamtumschlag von Seegütern musste die Hafengruppe Bremen/Bremerhaven 2013 einen Rückgang von 6,2 Prozent hinnehmen. Die Jahresleistung fiel von 84,0 auf 78,8 Millionen Tonnen. Die eingehende Seegüterladung erreichte 39,1 (Vorjahr: 42,2) Millionen Tonnen, die ausgehende 39,7 (41,8) Millionen Tonnen. Bremerhaven war am Seegüterumschlag der Zwillingshäfen im vergangenen Jahr mit 66,2 Millionen Tonnen beteiligt, Bremen-Stadt mit 12,6 Millionen Tonnen.

 

Der Stückgutumschlag in den bremischen Häfen ging von 73,6 auf 68,9 Millionen Tonnen zurück (minus 6,4 Prozent). Die konventionelle, also nicht in Containern gestaute Stückgutladung verzeichnete einen Rückgang von 8,4 auf 7,9 Millionen Tonnen (minus 6,0 Prozent). Im Segment Massengut sank der Umschlag von 10,4 auf 9,9 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von 4, 9 Prozent entsprach.

 

Günthners Resümee: "Noch 2012 hatten die bremischen Häfen gegen den Negativtrend in anderen europäischen Standorten das beste Ergebnis ihrer Hafengeschichte erzielt. 2013 wurden wir dann – später als die Konkurrenz – mit den Auswirkungen der konjunkturellen Krise in vielen Teilen der Welt konfrontiert." Für 2014 geht der Senator von einer stabilen Entwicklung der Umschlagzahlen aus.

Hrsg.: Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen